CYOD: Was ist das und was ist anders als bei BYOD?

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Die Cloud-Revolution bringt mehr IT-Innovationen mit sich als je zuvor. Eine der Herausforderungen dabei ist die Entscheidung, ob eine CYOD- oder eine BYOD-Strategie verfolgt werden soll. BYOD steht für „Bring your own device“ – das heißt, dass Mitarbeiter mit ihren privaten Geräten auf Unternehmensressourcen zugreifen können. Global Market Insights zufolge wird der BYOD-Markt bei einer Wachstumsrate von 18,2 % im Jahr 2022 366,95 Mrd. USD schwer sein. 2014 waren es 94,15 Mrd. USD.

BYOD bietet eine Vielzahl von Vorteilen wie eine abgespeckte Hardwareinfrastruktur, Mobilitätslösungen, optimierte Ressourcen und höhere Leistung und Zufriedenheit unter den Mitarbeitern. Es bringt jedoch auch spezifische Schwierigkeiten mit sich. Unter anderem stellt diese Strategie ein Risiko für die Unternehmensdaten dar. Mitarbeiter halten den Schutz der Unternehmensdaten eher selten für ihre Aufgabe und angesichts der Vielzahl mobiler Geräte auf dem Markt haben IT-Abteilungen große Schwierigkeiten damit, Unternehmensdaten auf privaten Geräten zu schützen. Hier setzt CYOD an.

CYOD kurz gefasst

CYODCYOD steht für „Choose your own device“ und ähnelt BYOD insofern, als dass es Mitarbeitern ermöglicht, standortunabhängig über ein Mobilgerät zu arbeiten. Im Unterschied zu BYOD, bei dem der Benutzer jedes beliebige Gerät nutzen kann, müssen CYOD-Geräte jedoch vom Unternehmen genehmigt werden. Üblicherweise stellt das Unternehmen das Mobilgerät, das der Mitarbeiter aus einer Liste genehmigter Geräte auswählt. Das Unternehmen kauft das Gerät und verwaltet es. Der Endbenutzer kann das Mobilgerät flexibel an jedem Ort nutzen, aber es verbleibt im Eigentum des Unternehmens.

CYOD-Netzwerke sind stabiler und sicherer und vereinfachen die Firmen-IT. Die IT-Abteilung hat die Geräte im Netzwerk besser unter Kontrolle. Es ist möglich, den Zugriff auf Programme, Daten und Funktionen einzuschränken, und da durch den Zwang zur vorherigen Genehmigung weniger Geräte im Netzwerk vorhanden sind, lässt sich auch schnell und einfach Support leisten. CYOD eignet sich insbesondere für Unternehmen, die mit vertraulichen Informationen umgehen. Die Unternehmensdaten sind sicher, da das Unternehmen das Gerät besitzt und verwaltet. Da Sicherheitslösungen auf dem Gerät installiert und verwaltet werden können, werden die Unternehmensdaten nicht von Malware infiziert oder durch Hacker bedroht und bei Verlust oder Diebstahl gelangen die Unternehmensdaten nicht in die falschen Hände.

Vor der Entscheidung für BYOD oder CYOD sollten Unternehmen eine Reihe von Punkten bedenken. Kleine IT-Budgets und eine Legacy-Infrastruktur rufen eher nach einer BYOD-Strategie. Bei höheren Sicherheitsanforderungen und Spielraum für Investitionen ist eine CYOD-Strategie sinnvoll.

Herausforderungen durch CYOD-Strategien

CYOD macht IT-Netzwerke zwar sicherer und leichter kontrollierbar, aber auch diese Strategie bringt spezifische Probleme mit sich. Erstens fallen hohe Investitionskosten für den Kauf und die Verwaltung der Hardware an. Beim Cloud-Computing dagegen sind die Einstiegskosten üblicherweise niedrig. Zweitens kann die Einschränkung der nutzbaren Geräte zu Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern und damit zu Produktivitätsverlusten führen. Auch die Gerätegenehmigung ist ein Negativpunkt. Während der Zeit, die bis zur Genehmigung eines Geräts verstreicht, können Unternehmen neue Technologien oder Anwendungen verpassen. Unternehmen sollten sich dadurch jedoch nicht beirren lassen, denn glücklicherweise gibt es eine Lösung: die Anwendungsbereitstellung.

Die Anwendungsbereitstellung ist Teil der Desktopvirtualisierung und erlaubt es Unternehmen, Anwendungen und Ressourcen, zentral zu hosten und sicher auf jedem Remotegerät zu veröffentlichen. Da Unternehmen damit sämtliche Anwendungen zentral überwachen und verwalten können, lässt sich auch einfach kontrollieren, wie Anwendungen für Endbenutzer bereitgestellt werden. Darüber hinaus haben die Benutzer zwar den Eindruck, Anwendungen über ihre Geräte zu nutzen, aber tatsächlich befinden sich die Daten stets nur auf dem Server und sind damit sicher. Mithilfe von Virtualisierungssoftware können Unternehmen Ressourcen unabhängig von Gerätebetriebssystem, Plattform oder Modell sicher für Endbenutzer veröffentlichen.

Parallels Remote Application Server: die einfachste Lösung für die Anwendungsbereitstellung

Mit den benutzerfreundlichen Funktionen und der hohen Leistungsfähigkeit liefert Parallels Remote Application Server (RAS) IT-Abteilungen eine Lösung, mit der sich unkompliziert eine Strategie und Infrastruktur für CYOD implementieren lässt. Parallels RAS lässt sich einfach bereitstellen und verwenden. Über das intuitive Dashboard kannst du sämtliche Geräte zentral überwachen und verwalten – auch Mobilgeräte. Da alle Daten und die gesamte Verarbeitung über den zentralen Server laufen, müssen sich Unternehmen bei der Nutzung von CYOD-Netzwerken keine Gedanken um die Datenintegrität machen.

Mit Parallels RAS können Mitarbeiter ihre eigenen Geräte nutzen, während sie zugleich zentral überwacht und verwaltet werden können. Auf diese Weise steht Unternehmen das Beste aus beiden Welten offen. Vor allem aber ist Parallels RAS besonders kostengünstig.

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Referenzen

CYOD (choose your own device) | searchmobilecomputing.techtarget.com

BYOD vs CYOD: Bring or choose your own device? | computerworld.com.au

BYOD vs. CYOD: What is the Difference? | blogs.digium.com

Enterprise Mobility Market to Rise at 24.70% CAGR through 2022, says Transparency Market Research |businesswire.com

Bring Your Own Device (BYOD) Market size worth USD 366.95 Billion by 2022: Global Market Insights Inc. |globenewswire.com

Terminal Server

Als Communications Managerin für Parallels in München, verbringt Beatrice Vogel viel Zeit in den sozialen Netzwerken und ist immer auf dem neuesten Stand, was in der Technologie-Welt passiert. Nach 4 Jahren Spanien, vermisst sie das gute Wetter, aber genießt die schönen Alpen.

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